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filmreport Neues aus der Film- und Medienwelt

24/08/2026

Steigende Besucherzahlen in den Kinos
Kino ist offenbar wieder im Trend. Im ersten Halbjahr sind deutlich mehr Menschen ins Kino gengangen als in den Vorjahren. Mit 47 Millionen Tickets, das sind fast 17 Prozent mehr als 2025. Das war das beste Ergebnis seit Corona. 14 Filme lockten von Januar bis Juni mehr als eine Million Besucher an, darunter auch deutsche Produktionen wie "Extrawurst", "Woodwalkers 2", und "Checker Tobi 3"

am 17.09.2026 startet das rasante Action-Spektakel RUNNER in den deutschen Kinos (Verleih: Splendid Film).https://youtu....
24/08/2026

am 17.09.2026 startet das rasante Action-Spektakel RUNNER in den deutschen Kinos (Verleih: Splendid Film).

https://youtu.be/AVb3GCImolc

Für RUNNER brachte Alan Ritchson („Die Tribute von Panem: Catching Fire“, „War Machine“) sein eingespieltes Stuntteam aus der Erfolgsserie „Reacher“ mit ans Set. Gemeinsam mit Regisseur Scott Waugh („Need for Speed“, „Act of Valor“) und Stuntkoordinator Ryan Tarran („Reacher“, „The Ministry of Ungentlemanly Warfare“) entstanden mehrere aufwendig choreografierte Kampf- und Actionsequenzen, die größtenteils direkt am Set umgesetzt wurden.

Auch Owen Wilson („Die Royal Tenenbaums“, „The French Dispatch“) wurde stärker in die körperliche Action einbezogen, als er es aus vielen seiner bisherigen Rollen gewohnt war. „Normalerweise habe ich in Filmen nicht so viel körperliche, blutige Arbeit. Schon am ersten Tag, an dem ich mit Alan zusammenarbeitete, sah er mich an und sagte: ‚Hat er genug Blut auf sich?‘ Also, ich verrate nicht, ob das mein Blut ist oder das von jemand anderem – oder vielleicht beides“, erinnert sich Owen Wilson.

Eine der außergewöhnlichsten Action-Ideen entstand bereits lange vor Drehbeginn bei einem Grillabend in Queensland. Regisseur Scott Waugh und Stuntkoordinator Ryan Tarran tauschten sich bei Bier und Steak über mögliche Szenen aus – und kamen auf die Idee, ein Auto während einer Actionsequenz regelrecht aufzureißen. Was zunächst beim gemeinsamen Abendessen entstand, wurde später tatsächlich für RUNNER umgesetzt.

Kurzinhalt: Der ehemalige Elitesoldat Hank Malone (Alan Ritchson) verdient sein Geld als Kurier für besonders heikle Frachten und macht dabei um Ärger stets lieber einen großen Bogen, bis ihn eines Tages ein besonders lukrativer Auftrag mitten in eine mörderische Verfolgungsjagd katapultiert. Gemeinsam mit dem medizinischen Kurier Ben (Owen Wilson) soll Hank ein überlebenswichtiges Organ für ein todkrankes, siebenjähriges Mädchen transportieren. Doch ein skrupelloser Verbrecherboss hat es ebenfalls auf die wertvolle Fracht abgesehen. Die Mission eskaliert, als die brutale Gang vor nichts zurückschreckt, das Organ in ihre Gewalt zu bringen. Hank und Ben geraten plötzlich in einen gnadenlosen Wettlauf gegen die Zeit. Während die Straßen entlang der australischen Gold Coast immer mehr zum Schlachtfeld werden, muss sich Hank auch noch den Dämonen seiner eigenen Vergangenheit stellen.

RUNNER Kinostart: 17.09.2026Mehr Infos: https://splendid-film.de/...

Seit heute im Handel!MOVIESTAR RETRO SPECIAL 1/26: HORRORDer Ableger von MOVIESTAR RETRO konzentriert sich auf Themen - ...
24/08/2026

Seit heute im Handel!

MOVIESTAR RETRO SPECIAL 1/26: HORROR

Der Ableger von MOVIESTAR RETRO konzentriert sich auf Themen - seien es Genres, seien es Filmemacher, seien es Filmreihen. Den Anfang macht das Thema HORROR. Auf 116 Seiten gibt es eine Reise durch die Welten des Schreckens. 100 JAHRE HORROR betrachtet die Entwicklung des Genres, die Horror-Klischees werden untersucht und Klassisches gibt es mit Umberto Lenzis Gialli und Riccardo Fredas DR. HICHCOCK-Filmen. Auf 16 Seiten wird die Filmreihe FREITAG, DER 13. vorgestellt. Es gibt einen Überblick über die Horror-Helden der Achtzigerjahre und über die größten SCREAM QUEENS. Weitere Themen sind UNTERWASSER-HORROR, DER BLOB (1958-1988), DAS RING-PHÄNOMEN und JOHN CARPENTERS APOKALYPSE-TRILOGIE. Dazu gibt es einen Ausflug in den spanischen Horrorfilm mit DRACULAS GROSSE LIEBE, einen eher unbekannten Jekyll-und-Hyde-Film mit Christopher Lee und Peter Cushing, den Werwolf-Klassiker BAD MOON und Chuck Norris in seinem einzigen Genre-Film: HELLBOUND. Zwei große Themenartikel sind Q***R HORROR, der bis in die Frühzeit des Genrs reicht, und NOSTALGIE IM HORROR.

In meiner Dracula-Reihe bespreche ich heute diesen sehr interessanten Film Nadja in meinem Blog
22/08/2026

In meiner Dracula-Reihe bespreche ich heute diesen sehr interessanten Film Nadja in meinem Blog

Als Dracula-Fan musste ich mit unbedingt Michael Almereydas „Nadja“ anschauen. Leider habe ich nur eine DVD gefunden. Der Film gehört zu den ungewöhnlichsten Vampirfilmen der 1990er Jahre. Der 1994…

Der britische Regisseur John Irvin ist tot. Der Filmemacher, dessen Werk sich über Dokumentarfilm, Fernsehen und Hollywo...
22/08/2026

Der britische Regisseur John Irvin ist tot. Der Filmemacher, dessen Werk sich über Dokumentarfilm, Fernsehen und Hollywood-Kino erstreckte, starb bereits am 11. August 2026 im Alter von 86 Jahren friedlich im Kreis seiner Familie. Damit verliert das internationale Kino einen Regisseur, der in sehr unterschiedlichen Genres eine unverkennbare Ernsthaftigkeit und Präzision bewahrte.

Berühmt wurde Irvin vor allem mit der BBC-Miniserie Dame, König, As, Spion aus dem Jahr 1979. Seine Adaption von John le Carrés Spionageroman machte aus der Welt der Geheimdienste kein Abenteuerspektakel, sondern ein düsteres, kontrolliertes Drama über Misstrauen, Macht und Einsamkeit. Alec Guinness prägte als George Smiley eine Figur, deren Zurückhaltung umso bedrohlicher wirkte. Die Serie erhielt zwei BAFTAs und wurde auch für einen Emmy nominiert.

Irvin verstand es, Härte nicht als bloße Pose zu inszenieren. Das zeigte sich besonders in Hamburger Hill (1987), einem Vietnamkriegsfilm, der die militärische Gewalt und die physische wie psychische Erschöpfung der Soldaten ohne heroischen Glanz darstellte. Auch in Hollywoodarbeiten wie The Dogs of War, Raw Deal mit Arnold Schwarzenegger oder dem Mysteryfilm Ghost Story blieb er ein Handwerker mit Gespür für Atmosphäre, Tempo und moralische Ambivalenz.

Seine Karriere begann im britischen Fernsehen und Dokumentarfilm, bevor er internationale Spielfilme drehte. Gerade dieser Weg erklärt seine besondere Stärke: Irvin konnte Geschichten groß erzählen, ohne den Blick für Details zu verlieren. Seine Figuren waren oft in Systeme aus Gewalt, Loyalität und Verrat verstrickt – und seine Inszenierungen ließen ihnen selten eine einfache Flucht.
John Irvin hinterlässt drei Kinder und zwei Enkelkinder. Sein filmisches Erbe reicht von der britischen Fernsehgeschichte bis zum amerikanischen Genrekino der 1980er Jahre. Vor allem aber bleibt er als Regisseur in Erinnerung, der Suspense, Kriegsdrama und Charakterzeichnung nicht gegeneinander ausspielte, sondern miteinander verband.

Die japanische Schauspielerin Keiko Kishi ist bereits am 7. August 2026 in Yokohama im Alter von 93 Jahren gestorben. Mi...
21/08/2026

Die japanische Schauspielerin Keiko Kishi ist bereits am 7. August 2026 in Yokohama im Alter von 93 Jahren gestorben. Mit ihr verliert das Kino eine der prägenden Figuren des japanischen Nachkriegsfilms – eine Darstellerin, die zugleich für Eleganz, Unabhängigkeit und die Öffnung des japanischen Kinos zur Welt stand.

Keiko Kishi war mehr als ein Star der großen Studioära: Sie verkörperte über Jahrzehnte hinweg die Wandlungsfähigkeit japanischer Frauenbilder auf der Leinwand. Geboren am 11. August 1932 in Yokohama, kam sie Anfang der 1950er Jahre zum Film und debütierte 1951 in Noboru Nakamuras „Wagaya wa Tanoshi“ („Home Sweet Home“). Schon bald wurde sie zu einem der bekanntesten Gesichter des Studios Shochiku und zu einer Ikone des Nachkriegskinos.

Den Durchbruch brachte ihr die melodramatische Trilogie „Kimi no Na wa“ („Wie heißt du?“) von Hideo Oba, die 1953 und 1954 ein Massenpublikum begeisterte. Kishi spielte darin die Machiko, deren Art, ein Tuch um den Kopf zu legen, sogar einen landesweiten Modetrend auslöste: den „Machiko-maki“. Der Erfolg machte sie berühmt, doch sie ließ sich nie darauf reduzieren, bloß ein glamouröser Publikumsliebling zu sein.

Sie arbeitete mit einigen der bedeutendsten Regisseure Japans zusammen. In Yasujirō Ozus „Früher Frühling“ von 1956 spielte sie eine Büroangestellte, die eine Affäre mit einem verheirateten Kollegen beginnt – eine Rolle, in der sie die Ambivalenz zwischen Modernität, sozialem Druck und persönlichem Begehren sichtbar machte. Shiro Toyoda besetzte sie in „Schneeland“ als verliebte Geisha; mit Kon Ichikawa verband sie später eine besonders lange Zusammenarbeit.

International bleibt Keiko Kishi für viele vor allem als Yuki in Masaki Kobayashis „Kwaidan“ von 1964 gegenwärtig. Als Schneefrau mit tiefer Stimme und beinahe überirdischer Präsenz verlieh sie dem Episodenfilm eine unheimliche, zugleich melancholische Schönheit. Diese Rolle zeigte exemplarisch, wie Kishi klassische Anmut mit innerer Entschlossenheit und Rätselhaftigkeit verbinden konnte.

Früh suchte sie zudem künstlerische Selbstbestimmung. 1954 gründete sie mit Ineko Arima und Yoshiko Kuga den unabhängigen Ninjin Club – ein bemerkenswerter Versuch, sich den engen Bindungen des japanischen Studiosystems zu entziehen und die Auswahl eigener Projekte mitzugestalten. Damit war sie auch Teil eines Aufbruchs, der Schauspielerinnen nicht nur als Stars, sondern als selbstbewusste Akteurinnen der Filmproduktion sichtbar machte.

1957 heiratete Kishi den französischen Regisseur Yves Ciampi, mit dem sie bei der französisch-japanischen Koproduktion „Typhon über Nagasaki“ gearbeitet hatte. Sie lebte fortan zwischen Paris und Tokio, wirkte in europäischen Produktionen wie Jacques Derays „Rififi in Tokyo“ sowie Juan Antonio Bardems „Les Pianos mécaniques“ mit und stand 1974 in Sydney Pollacks „Yakuza“ neben Robert Mitchum vor der Kamera. Ihre Biografie wurde so zu einer seltenen Brücke zwischen dem japanischen Nachkriegskino und dem internationalen Autoren- und Genrefilm.

Neben der Schauspielerei etablierte sich Keiko Kishi als Schriftstellerin, Reporterin und Produzentin. Ab 1983 veröffentlichte sie Erinnerungen, Reiseberichte, Romane und Reportagen; für ihre Arbeit „Apple of Belarus“ über Konfliktregionen erhielt sie den Nihon Essayist Club Prize. Japan ehrte sie 2004 mit dem Orden der Aufgehenden Sonne, Frankreich ernannte sie 2011 zur Kommandeurin des Ordens der Künste und der Literatur.

Keiko Kishi hinterlässt ein Werk, das sich über mehr als sechs Jahrzehnte erstreckt. Ihre Figuren waren nie nur Projektionsflächen: Sie konnten heiter, widerspenstig, verletzlich oder unnahbar sein. Gerade darin liegt die bleibende Bedeutung dieser großen Schauspielerin – sie machte sichtbar, wie sehr sich das japanische Kino, seine Frauenbilder und seine Beziehungen zur Welt nach 1945 verändert hatten.

Hier die Aufzeichnung der Matinee zum Film The Breakfast Club im SCALA Kino Fürstenfeldbruck. Am Sonntag, 30. August bes...
21/08/2026

Hier die Aufzeichnung der Matinee zum Film The Breakfast Club im SCALA Kino Fürstenfeldbruck. Am Sonntag, 30. August besprechen und zeigen wir Ferris macht blau. Karten auf der Scala Website

„The Breakfast Club“ ist weit mehr als ein Jugendfilm der 80er-Jahre. Es ist ein Film über das Erwachsenwerden, über den Druck von Eltern, Schule und Gesellschaft, über Einsamkeit, Unsicherheit und…

20/08/2026

https://youtu.be/a-5-75oJpLs

WHALEFALL am 15. Oktober im Kino

Nach dem Tod seines Vaters (Josh Brolin) begibt sich Jay Gardiner (Austin Abrams) an die kalifornische Küste, um dessen Überreste zu finden. Doch die Suche im Meer endet in einem Albtraum: Jay wird von einem riesigen Pottwal verschluckt. Gefangen im Inneren des Meerestiers und mit nur noch einer Stunde Sauerstoff beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben. Dabei wird ihm klar, dass ausgerechnet die harten Lektionen seines Vaters seine einzige Chance auf Rettung sein könnten.

Unter der Regie von Brian Duffield sind in WHALEFALL neben Austin Abrams, Josh Brolin, Elisabeth Shue, John Ortiz, Jane Levy und Emily Rudd zu sehen. Das Drehbuch wurde von Brian Duffield und Daniel Kraus adaptiert und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Daniel Kraus. Produziert wurde der Kinofilm von Brian Grazer, Brian Duffield, Jeb Brody und Allan Mandelbaum mit Doug Merrifield, Richard Abate sowie Will Rowbotham als ausführende Produzenten.

Brian Duffield über WHALEFALL: „Um Daniel Kraus’ Buch zum Leben zu erwecken, verbrachten unsere Darsteller und unser Team den Sommer in einem Wal in einem Tonstudio in Studio City, Kalifornien. Ich kann es kaum erwarten, dass das Publikum im Oktober in einem dunklen, gemütlichen Theater die Darbietungen und die harte Arbeit bewundern kann, die alle geleistet haben, um diese spannende und emotionale Geschichte zu erzählen.“

Im Meer haben Raubfische immer Vorteile. Sieh dir jetzt den neuen...

https://youtu.be/iaO2VzUthKcUSA, Mitte der 2000er-Jahre. Chris Hansen (Robert Pattinson) ist das Gesicht von „To Catch A...
20/08/2026

https://youtu.be/iaO2VzUthKc

USA, Mitte der 2000er-Jahre. Chris Hansen (Robert Pattinson) ist das Gesicht von „To Catch A Predator“, dem Reality-Format, das Pädophile mit Lockvögeln in eine Falle lockt und vor laufenden Kameras bloßstellt. Was als moralischer Kreuzzug beginnt, wird zur Machtmaschine: Der ehrgeizige Reporter, seine Producerin Andie (Merritt Wever) und der junge Schauspieler Dan (Skyler Gisondo) steigern den Druck – und den Erfolg – bis zur Obsession. Während Hansen zunehmend von dämonischen Visionen heimgesucht wird, führt die Jagd nach dem ultimativen „Wal" – einem prominenten Täter – das Team ins konservative Texas. Was dort geschieht, wird das Fernsehen für immer verändern.

Basierend auf einer wahren Geschichte rekonstruiert PRIMETIME den Skandal um das US-amerikanische TV-Format „To Catch a Predator“, das 2006 weltweit Diskussionen über die Verantwortung journalistischer Berichterstattung und die Grenzen medialer Inszenierung ausgelöst hat. Mit Robert Pattinson („Das Drama – Noch mal auf Anfang“, „The Batman“, „Tenet“) brilliert in der Hauptrolle einer der profiliertesten Charakterdarsteller und bekanntesten Schauspieler seiner Generation. Er zeichnet das Porträt eines Mannes, dessen Streben nach Gerechtigkeit zunehmend von Ehrgeiz und wahnhafter Obsession überschattet wird. An seiner Seite spielen Anna Faris, Skyler Gisondo und Bokeem Woodbine. Regie führte Lance Oppenheim. Produziert wurde PRIMETIME vom Erfolgsstudio A24.

Kinostart: 24. September 2026

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19/08/2026

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