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Wir gratulieren. Clint Eastwood feiert am 31. Mai Geburtstag. Der 1930 in San Francisco geborene Schauspieler, Regisseur...
31/05/2026

Wir gratulieren. Clint Eastwood feiert am 31. Mai Geburtstag. Der 1930 in San Francisco geborene Schauspieler, Regisseur, Produzent und Musiker gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des amerikanischen Kinos. Bekannt wurde er zunächst durch die Fernsehserie „Rawhide“, ehe ihn Sergio Leones Italo-Western der 1960er Jahre, darunter „Für eine Handvoll Dollar“, international berühmt machten. Später wurde Eastwood mit der Figur des kompromisslosen Polizisten Harry Callahan in der „Dirty Harry“-Reihe zu einer Ikone des US-Actionkinos.

Seine Karriere blieb jedoch nicht auf das Image des wortkargen Western- und Actionhelden beschränkt. Eastwood entwickelte sich zu einem der angesehensten Regisseure Hollywoods. Mit Filmen wie „Erbarmungslos“, „Million Dollar Baby“, „Gran Torino“ oder „American Sniper“ bewies er ein Gespür für moralische Konflikte, gebrochene Figuren und amerikanische Mythen. Für „Erbarmungslos“ und „Million Dollar Baby“ wurde er jeweils mit Oscars ausgezeichnet. Neben seiner Arbeit im Film war Eastwood zeitweise auch politisch aktiv: Von 1986 bis 1988 amtierte er als Bürgermeister von Carmel-by-the-Sea in Kalifornien.

Bis ins hohe Alter blieb Eastwood kreativ tätig. Sein jüngerer Film „Juror #2“ erschien 2024 und unterstreicht, dass er auch nach Jahrzehnten im Filmgeschäft weiter an neuen Stoffen arbeitete. An seinem Geburtstag würdigen viele Filmfreunde daher nicht nur einen populären Schauspieler, sondern auch einen Künstler, der über mehrere Generationen hinweg das Bild des amerikanischen Kinos mitgeprägt hat: als Darsteller, als Regisseur und als Erzähler von Geschichten über Schuld, Verantwortung, Gerechtigkeit und Würde.

Marcia Lucas war eine der prägenden, aber lange unterschätzten Figuren des New-Hollywood-Kinos – eine Cutterin, die im S...
30/05/2026

Marcia Lucas war eine der prägenden, aber lange unterschätzten Figuren des New-Hollywood-Kinos – eine Cutterin, die im Schneideraum Filmgeschichte schrieb, während andere die Schlagzeilen bekamen. Als Ehefrau von George Lucas stand ihr Name zwar früh in den Abspännen, doch ihr eigentlicher Einfluss reichte weit über den Status einer „Filmpartnerin“ hinaus. Sie gehörte zu den wichtigen kreativen Stimmen jener Generation, die das US-Kino der 1970er-Jahre erneuerte, und prägte mit ihrem Gefühl für Rhythmus, Emotion und Timing einige der berühmtesten Filme der Filmgeschichte entscheidend mit. Dass sie dafür erst sehr spät die ihr gebührende Anerkennung erhielt, ist eine jener bitternachsichtigen Ironien, wie sie Hollywood so gern produziert.

Besonders mit „Star Wars“ schrieb Marcia Lucas Filmgeschichte. In einer Zeit, in der Science-Fiction noch allzu oft als kalte Technikspielerei galt, sorgte sie im Schneideraum dafür, dass die Geschichte um Luke Skywalker, Han Solo und Prinzessin Leia zu einem emotional mitreißenden Märchen im Weltraum wurde. Sie straffte Szenen, setzte Reaktionen und Blicke an entscheidende Stellen, schuf Spannung durch präzisen Bildrhythmus und legte den Fokus immer wieder auf das Menschliche hinter den Effekten. Vieles von dem, was bis heute als ikonisch gilt – etwa die Dramaturgie des finalen Angriffs auf den Todesstern – verdankt seine Wucht der Arbeit unsichtbar bleibender Hände wie ihrer. Marcia Lucas war eine dieser Hände, vielleicht sogar die wichtigste.

Doch ihr Einfluss beschränkte sich nicht auf eine Galaxis weit, weit entfernt. Sie arbeitete an Filmen mit, die den Geist des New Hollywood atmen: persönlicher, riskanter, emotionaler. In diesen Werken war die Montage kein technischer Vorgang, sondern ein künstlerischer Akt, eine eigenständige Erzählstimme. Marcia Lucas verstand den Schnitt als Gestaltung von Gefühlen. Sie wusste, wann eine Einstellung länger stehen muss, um zu berühren, und wann sie im richtigen Moment brechen sollte, um zu überraschen oder zu erschrecken. In gewisser Weise war sie Dirigentin im Maschinenraum des Kinos – sie ließ Bilder und Musik atmen, beschleunigte, bremste, verschob Akzente. Dass Regisseure ihr Material in ihre Hände gaben, war ein Vertrauensbeweis, den sie mit einer seltenen Mischung aus Handwerk und Intuition rechtfertigte.

Ihr Leben war dabei nie nur Hollywoodmärchen. Nach der Trennung von George Lucas und dem Ende jener Ära, in der sie maßgeblich an den großen Blockbustern mitarbeitete, verschwand sie für die breite Öffentlichkeit weitgehend aus dem Rampenlicht. Dass ihre Leistungen später von Fans, Filmhistorikerinnen und Kollegen wiederentdeckt und besonders hervorgehoben wurden, wirkt rückblickend wie eine späte Korrektur eines Systems, das kreative Frauen im Hintergrund allzu gern übergeht. Marcia Lucas war keine Person, die sich nach vorn drängte, aber ihr Werk drängte sich mit Macht auf: in den Herzen eines Publikums, das oft gar nicht wusste, wem es seinen Nervenkitzel, seine Tränen, seine Gänsehaut zu verdanken hatte.

Mit ihrem Tod verliert die Filmwelt eine stille Pionierin, deren Werk lauter spricht als jeder Nachruf. Marcia Lucas verkörpert eine Generation von Filmschaffenden, die gezeigt haben, dass große Kinomomente selten das Ergebnis eines einzelnen Genies sind, sondern eines Netzwerks von Talenten, in dem der Schnitt die unsichtbare Sprache ist, die alles zusammenhält. Ihre Leistungen leben in den Filmen weiter, die Millionen Menschen geprägt haben – in jeder spannenden Sequenz, in jedem emotionalen Höhepunkt, der perfekt „auf den Punkt“ kommt. Man wird auch in Zukunft von visionären Regisseuren sprechen, von ihren Welten und Figuren. Wer genauer hinsieht, wird dahinter die Arbeit einer Cutterin erkennen, die wusste, wie man Bilder zum Sprechen bringt. Marcia Lucas hat dem Kino eine Stimme geschenkt, die bleibt.

Hier eine Aufzeichnung meiner Matinee zum Film Dressed to Kill von Brian de Palma
30/05/2026

Hier eine Aufzeichnung meiner Matinee zum Film Dressed to Kill von Brian de Palma

Brian De Palmas „Dressed to Kill“ ist kein Thriller, der sein Publikum einfach nur durch eine Geschichte führt. Er zieht es hinein in ein Spiel aus Blicken, Täuschungen, Verlangen und Angst. Von Be…

30/05/2026

Im Berliner Palais am Funkturm war alles vorbereitet für den großen, perfekt durchchoreografierten Abend – bis die Technik beschloss, selbst kurz im Rampenlicht zu stehen. Ausgerechnet beim wichtigsten deutschen Filmpreis, der sich gern als heimische Antwort auf die Oscars inszeniert, verabschiedeten sich Bild- und Tonsteuerung für einige Minuten kollektiv in die Pause. Die großen Leinwände blieben dunkel und der minutiös geplante Showablauf wirkte plötzlich wie eine improvisierte Theaterprobe.

Während im Hintergrund hektisch an Rechnern, Kabeln und Reset-Knöpfen gearbeitet wurde, mussten vorne auf der Bühne Charme, Schlagfertigkeit und ein bisschen Galgenhumor die Technik ersetzen. Moderationen wurden gestreckt, Spontanwitze über „deutsche Zuverlässigkeit“ machten die Runde, und man merkte, wie dünn die Trennlinie zwischen glatter Medieninszenierung und heilloser Improvisation in Live-Sendungen eigentlich ist. Aus der Hochglanzgala wurde für einen Moment ein sehr ehrlicher Blick hinter die Kulissen – unfreiwillig, aber durchaus unterhaltsam.

Eine der Leinwände im Saal war ausgefallen und musste repariert werden. Das Publikum durfte den Saal verlassen, nach etwa 40 Minuten wurde die Verleihung fortgesetzt. "Das werden wir unseren Kindern und Enkelkindern erzählen, was hier passiert ist", sagte Moderator Christian Friedel. "Aber wir sind ja alle vom Film und ihr wisst ja, wie das ist, wenn man nochmal neu ansetzt."

Im Fernsehen wurde die Gala zeitversetzt erst später am Abend im Ersten gezeigt. Eine Sprecherin der ARD-Programmdirektion teilte mit: "Aufgrund eines unerwarteten Ausfalls der Saaltechnik kam es während der Übertragung des Deutschen Filmpreises am Freitagabend zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Programms."

Ironischerweise zeigte gerade diese Panne, wie sehr der Deutsche Filmpreis inzwischen versucht, mit internationalem Show-Standard mitzuhalten: Je komplexer Lichtfahrten, Kamerarundflüge, Videoeinspieler und automatisierte Abläufe, desto größer die Fallhöhe, wenn eine zentrale Steuerung aussetzt. Aus Sicht der Branche war die Unterbrechung sicher ein Alptraum, aus Sicht des Publikums aber auch eine Erinnerung daran, dass selbst perfekt inszenierte Glitzerabende am Ende an etwas so Profanem hängen wie funktionierenden Servern – und an Menschen, die improvisieren können, wenn diese versagen.

Das Drama „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski ist der große Gewinner des Deutschen Filmpreises 2026 und wurde m...
30/05/2026

Das Drama „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski ist der große Gewinner des Deutschen Filmpreises 2026 und wurde mit der Goldenen Lola als bester Spielfilm ausgezeichnet. Die Produktion, die weibliche Lebensrealitäten, Erinnerung und Familiengeschichte auf einem abgelegenen Bauernhof miteinander verwebt, avancierte zum Abräumer des Abends und holte insgesamt gleich zehn Lolas, darunter auch die Preise für Regie, Drehbuch, Schnitt und Tongestaltung. Damit setzte sich der Film bei der 76. Verleihung des wichtigsten deutschen Filmpreises in Berlin deutlich von der Konkurrenz ab, obwohl der glamouröse Abend zwischenzeitlich von einer Technikpanne überschattet und unterbrochen wurde.

In der Königskategorie Bester Spielfilm stand „In die Sonne schauen“ an der Spitze, während der Politthriller „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak mit der Lola in Silber gewürdigt wurde und damit als zweitbester Film des Jahres hervorging. Die Bronzene Lola ging an „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, die Verfilmung des gleichnamigen autobiografischen Romans von Joachim Meyerhoff, inszeniert von Simon Verhoeven. Gerade dieser Film sorgte für besonders emotionale Momente, denn er brachte nicht nur eine literarische Vorlage auf die Leinwand, sondern bescherte auch einer der größten deutschen Schauspielerinnen einen späten Triumph: Senta Berger.

Die 85-Jährige erhielt für ihre Rolle in „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ den Deutschen Filmpreis als beste weibliche Hauptrolle – ihre erste Lola überhaupt, nach rund 70 Jahren Karriere. Berger, die nach gesundheitlichen Problemen und einer Operation ihr Comeback auf dem roten Teppich in Berlin feierte, nahm die Auszeichnung sichtbar bewegt unter Standing Ovations entgegen und sprach davon, dass das alles „eigentlich zu viel“ sei und sie wohl „erst morgen glücklich“ sein könne. Für zusätzliche Rührung sorgte der Umstand, dass ihr Sohn Simon Verhoeven, Regisseur und Drehbuchautor, ihr den Preis persönlich überreichte – ein symbolträchtiger Moment für eine Filmfamilie, deren Geschichte nun um ein weiteres Kapitel reicher ist. Auch Michael Wittenborn, Bergers Filmpartner in der Tragikomödie, wurde für seine Leistung geehrt und mit der Lola als bester Nebendarsteller ausgezeichnet, was den Erfolg des Films nochmals unterstrich.

Bei den Männern setzte sich August Diehl durch: Er wurde als bester Hauptdarsteller für seine intensive Darstellung des untergetauchten NS-Verbrechers Josef Mengele in „Das Verschwinden des Josef Mengele“ ausgezeichnet. Diehl verkörpert in dem historischen Drama den berüchtigten Lagerarzt in den Jahren nach dem Krieg im Exil, was der Preisjury zufolge eine vielschichtige und verstörend präzise Charakterstudie eines Täters ergibt. Damit setzte sich Diehl in einem hochkarätig besetzten Feld durch und sorgte dafür, dass auch ein Film abseits der großen Lola-Gewinner noch einmal deutlich in den Fokus rückte.

Auch jenseits der Spielfilmkategorien bot der Abend ein Panorama der aktuellen deutschen Filmlandschaft. Als bester Dokumentarfilm wurde „Siri Hustvedt – Dance Around the Self“ ausgezeichnet, eine filmische Annäherung an Leben und Werk der US-Schriftstellerin Siri Hustvedt, die ihre intellektuelle und persönliche Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. In der Kategorie Bester Kinderfilm setzte sich „Zirkuskind“ gegen „Das geheime Stockwerk“ durch und wurde mit der Lola geehrt. Für ein besonderes Ausrufezeichen in Richtung Publikumskino sorgte außerdem die Auszeichnung von „Das Kanu des Manitu“ als besucherstärkster Film, der über fünf Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ins Kino lockte. Zusätzlich verlieh die Deutsche Filmakademie den Bernd-Eichinger-Preis an die Produzenten Thomas Wöbke und Philipp Trauer, die unter anderem mit Projekten wie „22 Bahnen“ für kontinuierliche Qualität im deutschen Film stehen.

Zwischen Glamour, Gefühlen und einer kurzfristigen Technikpanne bot der Deutsche Filmpreis 2026 damit ein Bild von einer Branche, die sich selbstbewusst zeigt, Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart verhandelt und zugleich das Publikum nicht aus dem Blick verliert. Der Triumph von „In die Sonne schauen“ markiert einen Abend der starken Stoffe und Figuren, während der späte Lola-Erfolg von Senta Berger und die würdigende Anerkennung für August Diehl deutlich machen, wie sehr Schauspielkunst nach wie vor im Zentrum dieser Auszeichnung steht.

29/05/2026

Deutscher Filmpreis wird heute Abend in Berlin verliehen

In Berlin wird heute Abend der Deutsche Filmpreis vergeben. Sechs Produktionen konkurrieren um die Goldene Lola als bester Spielfilm, darunter „22 Bahnen“, „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, „Gelbe Briefe“ und „In die Sonne schauen“. Das Drama von Mascha Schilinski geht mit elf Nominierungen als Favorit in die Gala. Über die Preisträgerinnen und Preisträger entscheiden die Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Regisseur Wim Wenders wird in diesem Jahr mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Die Lola wird seit 1951 verliehen und gilt als wichtigste Auszeichnung der deutschen Filmbranche.

https://youtu.be/e6zXpclMDb4Kinostart: 25.06.2026 Rick (Paul Rudd) sorgt als Frontmann einer Hochzeitsband Abend für Abe...
28/05/2026

https://youtu.be/e6zXpclMDb4

Kinostart: 25.06.2026

Rick (Paul Rudd) sorgt als Frontmann einer Hochzeitsband Abend für Abend für große Gefühle und ausgelassene Stimmung, auch wenn seine eigene Musikkarriere nie den erhofften Höhenflug erlebt hat. Bei einem Auftritt lernt er Danny (Nick Jonas) kennen, einen ehemaligen Boyband-Star, dessen Erfolge jedoch schon einige Jahre hinter ihm liegen. Zwischen den beiden Musikern funkt es sofort kreativ. Bei einer spontanen Jam-Session bis spät in die Nacht entwickelt sich plötzlich eine ganz neue Energie. Während Danny danach mit frischem Selbstvertrauen ins Rampenlicht zurückkehrt, beginnt auch Rick wieder an seine eigene Stimme zu glauben. Als Danny einen Song von Rick zu einem Nummer-1-Hit macht, steht Rick plötzlich vor der Frage, wie weit er bereit ist zu gehen, um sich den Ruhm zu holen, der ihm zusteht.

POWER BALLAD – DER SONG MEINES LEBENS ist eine mitreißende, lebensbejahende Geschichte über zweite Chancen, unerwartete Begegnungen und die Freude daran, den eigenen Weg zu finden. Mit viel Humor und großartigen Songs erzählt der Film von Neuanfängen – auf und neben der Bühne.
Der Film, der gleichermaßen unterhaltsam wie berührend ist, stammt von Autor, Musiker und Regisseur John Carney („Sing Street“, „Can a Song Save Your Life?“, „Once“). In den Hauptrollen überzeugen Paul Rudd („Ant-Man“, „Ghostbusters: Legacy“, „Immer Ärger mit 40“) mit seinem unverwechselbaren Charme und komödiantischen Timing sowie Nick Jonas („Jumanji: Willkommen im Dschungel“, „Midway – Für die Freiheit“) durch seine zusätzliche musikalische Dynamik.

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28/05/2026

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